Sonntag, 17 Februar 2019

 

Die Landjugend  Fußballer

Nur wenige wissen von seiner Existenz - eine Würdigung ist längst überfällig: das Fußball-Team der Landjugend besteht seit Beginn der 70er Jahre und hat seitdem fast jährlich an Turnieren teilgenommen. Natürlich haben die Namen der teilnehmenden Spieler oft gewechselt, auch der Mannschaftsname wurde variiert. Die schönen weiß-blauen Leibchen mit dem „Power to the Bauer"-Aufdruck passen heute keinem mehr. Trotzdem treibt der Spaß am Spiel immer wieder aufs Feld und an den Ball - und noch jedes Mal konnte eine komplette Mannschaft zusammen getrommelt werden!

Mit der „Offenen Jugendarbeit" kommt auch der Ballsport ins Vereinsgeschehen. Schnell hat sich die „Gruppe Jugendheim" formiert und reist zu den Großfeld-Turnieren der Landjugendgruppen von Bad König, Büdingen oder Wolfskehlen. Nicht selten wird dort über das Wochenende gezeltet, gekickt, gejubelt, geweint und gefeiert. Es sind die wilden 70er.

 

Unter dem Namen „Stahlblau Wehrheim" nimmt eine neue Generation in den 1980er Jahren an verschiedenen Wettbewerben im Hochtaunuskreis teil, beispielsweise an der Kreismeisterschaft 1984. Platzierungen unter den ersten Fünf sind nicht selten, aber der schönste Erfolg passiert beim Jubiläums-Freizeit-Turnier der Wehrheimer TSG-Fußballer 1985: als „Landjugend" gewinnt das Team den Siegerpokal.

Im folgenden Jahrzehnt trägt man die weiß-blauen Trikots und den Namen „Wehrheimer Bube". Turniere auf dem Kleinfeld und in der Halle reihen sich aneinander, es gibt schmerzliche Niederlagen, schwarze Tage, harte Kämpfe, aber auch Erfolge und Pokale.

 

Die Spieler von 1990 seien stellvertretend genannt, bis heute prägen einige davon die Landjugend-Mannschaft: Hartmut Etzel, Matthias Mony, Siggi Fiebag, Stefan Velte, Jörg Dollinger, Michael Velte, Detlef Haag, Olaf Velte.

Acht Jahre später taucht die „Lokomotive Pissemoch" auf, die sich aber wegen Erfolglosigkeit sofort umbenennt in „16er Alu`s". Beim Wehrheimer Hallen-Gaudi-Turnier erspielt man sich in vier Jahren dreimal den 3. Platz, im Jahre 2004 sogar den Zweiten.

Die Strategen der „Spielbühne" werden im März 2005 erstmals von einer bezaubernden Cheerleader-Truppe unterstützt - was für die Zukunft hoffen lässt: So schwer die Beine auch sind, Begeisterung und Teamgeist sind stärker!

 (Olaf Velte)