Donnerstag, 12 Dezember 2019
  • Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 23. Oktober 2019 12:29
  • Geschrieben von Max Strohmann
  • 14 Okt

Unsere Theatergruppe

Immer Ende Oktober, Anfang November bringt unsere Theatergruppe im Bürgerhaus Wehrheim für Sie ein neues Stück auf die Bühne, und das bereits erfolgreich seit mehr als 30 Jahren.

Mit knackigen Sprüchen, lokalen Gags und ortsansässigen Schauspielern bietet die Theatergruppe Ihnen bestmöglichste Unterhaltung für Ihre Lachmuskeln.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch ! 

Unser Theaterstück 2019 lautet: 

"Kurzschlüsse"

von Frank Ziegler

Im Hause Nudelbaum geht es drunter und drüber. Rudi Nudelbaum liegt mit der Kosmetikberaterin seiner Frau im Bett, als diese überraschend nach Hause kommt und ihm verkündet, sie habe eine Erbschaft gemacht, an die allerdings eine Bedingung geknüpft sei: sie dürfe nur für wohltätige Zwecke verwandt werden. Schnelles Handeln ist gefragt. Rudi schafft es, in einem unbeobachteten Augenblick die Geliebte zu verstecken, und gemeinsam beschliesst das Ehepaar, ihr trautes Heim in eine Irrenanstalt zu  verwandeln. Die erste "Patienten" soll die eigene Tochter sein. Der Irrsinn nimmt seinen Lauf, als die Erbtante überraschend anreist, un sich persönlich von der "Wohltätigkeit" zu überzeugen.....

 

AUFFÜHRUNGEN IM BÜRGERHAUS WEHRHEIM  

(Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse, -KEIN VORVERKAUF-)

                                   

Freitag 25. Oktober 20 Uhr

Samstag 26. Oktober 20 Uhr

Sonntag 27. Oktober 17 Uhr

                 und

Freitag 01. November 20 Uhr

Samstag 02. November 20 Uhr

 

 


 

 

     

 

 

 


 

Ensemble 

 
Jörg Aigner



Katja Aigner



Michael Bauer



Alexandra Best



Patricia Harff



Andrea Hartmann



Anna Simona Heinzel


Herbert Heinzel



Jutta Heinzel



Nicol Kotzur



Romana Kreuz



Bernd Lipinsky



Jörg Madlung



Nico Sakschewski



Sebastian Seewald



Christian Stähr



Thomas Strauß



Gaby Strohmann



Max Strohmann
 


Claudia Velte



Bernd Wagner



 

Franziska Wagner

 

 

Frank Hammen



Michael Frank

 

GASTAUFTRITTE

Sophia Hartmann

Falk Matern

Romina Pasqualotto

Annika Fruzinsky

Carsten Reinmöller

Michael Berndt

 

 

  Schauspieler-Historie


 

Das Theater zwischen 1996 und heute

2019 - Kurzschlüsse

2018 - Rendezvous mit einer Leiche

2017 - Die Seniorenklappe

2016 - 14 Tage Luxus

2015 - So viel Krach in einer Nacht

2014 - Saure Zeiten

2013 - Be(t)reutes Wohnen

2012 - Stallgeheimnis

2011 - Der Sauna-Gigolo

2010 - Bürgermeisterwahl

2009 - Zwei wie Hund und Katz

2008 - Gute Besserung

2007 - Viele Grüße aus Mallorca

2006 - Immer dieser Vollmond

2005 - Natur Pur

2004 - Die Liebestombola

2003 - Die Eisheilige

2002 - Je oller Je doller

2001 - Der doppelte Moritz

2000 - Spanien Ole

1999 - Die Gedächtnislücke

1998 - Ein Koffer voller Geld

1996 - Die unglaubliche Geschichte vom gestohlenen Stinkkäs

 

Das Theater zwischen 1970 und 1995:

Geschichte

1995 - Moral, 1994 - Der Meisterboxer, 1993 - Tatüff, 1992 - Umweltfieber, 1991 - Der Wahlkampf, 1990 - Maximilian der Starke, 1989 - Familienkrach im Doppelhaus, 1988 - Der Meisterlügner, 1987 - Mit Küchenbenutzung, 1986 - Gosch Bub

 


 

Das Theater zwischen 1970 und 1995

Seit den Anfangstagen gehört das Theaterspiel zu den Attraktionen der Landjugend. Wie aus der Chronik ersichtlich, wurden abendfüllende Stücke im Herbst und Winter (zu Erntedank- und Weihnachtsfeiern) aufgeführt. Das Publikum in den fünfziger und sechziger Jahren war begeistert vom Engagement der jungen Akteure, die auch vor schwierigen Aufgaben nicht zurückschreckten.


1993 "Der Tartüff"

1970 hatte Gise-la Ottich das Amt der Abteilungsleiterin inne, danach Wal-traud Velte, bevor 1973 Bodo Streiffinger antrat _ und ein Jahr später von Birgit Heimann abgelöst wurde. Die Gruppe trat mit Einaktern und Sketchen bei Veranstaltungen der Landjugend auf, viele Theaterbesuche standen auf dem Jahresprogramm.

Mitte der siebziger Jahre konnte keine eigene Theatergruppe mehr formiert werden _ die Offene Jugendarbeit sprang ab und zu in die Bresche (1974 war man mit einem Hans Sachs-Stück bei den Jugendtagen in Goslar).

Stephan Mayer übernahm im Jahre 1976 die Verantwortung und brachte frischen Schwung ins stagnierende Theaterhaus. Sofort ein Paukenschlag: zur Einweihung des Wehrheimer Bürgerhauses im November konnte ein eigenes Stück präsentiert werden. Fortan prägte das Ehepaar Ohlenschläger die Regiearbeit. So auch am 4. Juli 1978, als Doktor Murkes gesammeltes Schweigen von Heinrich Böll zur Aufführung kam. Es spielten: Martina Zorbach, Simone Berndt, Iris Pogoda, Birgit Madlung, Stephan Mayer, Jörg Aigner, Manfred Seng, Olaf Velte, Herbert Heinzel, Günter Ohlenschläger.

Regelmäßig wurden in jenen Jahren auch Stegreif-Wettbewerbe im Bürgerhaus organisiert, zu diesen Theatervergleichen kamen Gruppen aus den umliegenden Gemeinden nach Wehrheim: „Improvisation" hieß das Zauberwort. 1980 übernahm Jörg Aigner kurzzeitig die Leitung, dann führte Stephan Mayer die Abteilung bis 1984.

Im Jahr darauf wurde Olaf Velte neuer Gruppenleiter. Man arbeitete nun auf eigene Theaterabende hin, und im April 1986 war es geschafft: Unter der Regie von Stephan Mayer kam das erste abendfüllende Stück seit langer Zeit auf die Bühne. Christine Etzel, Jutta Heinzel, Petra Leifert, Andrea Hartmann, Liane Mony, Markus Rühl, Herbert Heinzel und Olaf Velte spielten Die Gosch, Bub! von Fitzgerald Kusz. Nun folgten Jahr für Jahr die „Frühjahrs-Stücke" der Theatergruppe, immer mehr Darsteller bevölkerten die Kulissen, immer mehr Zuschauer nahmen Anteil: Mit Küchenbenutzung (1987), Der Meisterlügner (1988), Familienkrach im Doppelhaus (1989), Maximilian der Starke (1990), Der Wahlkampf (1991), Umweltfieber (1992), Der Meisterboxer (1994), Moral (1995)

1995 haben einige Mitglieder dieser „Urbühne" (jedoch ohne den verstorbenen, aber unvergessenen, „Grock" Butterweck) sich noch einmal zusammen gefunden, um einige Szenen aus dem Datterich darzubieten. 

Hier finden Sie alle Stücke von 1996 bis heute


 

Ansprechpartner

Franziska Wagner

Tel: 06081 - 5537

email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Romana Kreuz

Tel: 06081 16827

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  • Zuletzt aktualisiert: Montag, 23. September 2019 17:33
  • Geschrieben von Angelika Maarouf
  • 14 Aug

 

 

 

Wehrheimer Kulturabend

                      ...ein Kessel Buntes

 

WEHRHEIM

Theater, Tanz und ganz viel Musik

  • von Gerrit Mai
     
 Cantus Wirena bekommt für seinen Auftritt viel Applaus. 

Die Trommel lief so leicht und locker rund, dass auch kleine Pannen in der Bewirtung zur guten Laune beitrugen. Es gab auch keine Verfärbungen, denn die Mischung stimmte.

Das Apfeldorf hat jetzt nicht nur einen singenden Bürgermeister, sondern auch einen Bürgerhauswirt, der seine Lieder von der Bühne schmettert. Allerdings nicht Deutsch, sondern Italienisch, denn Alfredo Messina ist Sizilianer. Seine Songs zu Beginn und am Ende waren köstliche Einlagen in ein abwechslungsreiches Programm von Landjugend und Cantus Wirena. Beim Kulturabend, souverän moderiert von Marvin Ziegele, jagte drei Stunden lang ein Höhepunkt den nächsten. Dass der Service - am ersten Tag nach Eröffnung - nicht ganz so rund lief, nahmen die mehr als 200 Gäste mit Humor, griffen selbst zu Notizblock und Serviertablett als gehöre das zum Programm. Nach der Auslegung von Kultur, die Norbert Hartmann, der Vizechef der Landjugend dem Publikum vortrug, passte auch das bestens: "Kultur ist alles, was der Mensch selbst gestaltet und hervorbringt."

Ganz viel lachen

Die Theatergruppe "Jungkreativ" macht deutlich, dass die Politsprache des Bürgermeisters eine Übersetzung braucht.

Noch besser passte der Titel "Ein Kessel Buntes", nach der Serie im ehemaligen DDR-Fernsehen, den die beiden Vereine auch für die dritte Veranstaltung diese Art gewählt hatten. Wenn ein so bunter Waschgang im realen Leben manche Verfärbung und manchen Missklang ergeben hätte, beim Kulturabend gab es nur eins: lachen, bis es das Zwerchfell nicht mehr aushielt. Auch wenn die dorfbekannten Babbeler, Stefan Velte, Frank Hammen und Olaf Bohris sich gegenseitig, aber auch dem Publikum, manch harten Brocken an den Kopf warfen. Ob Stoltze, Heinz Schenk oder Improvisiertes, die drei "Muntermacher" blieben keine Antwort schuldig, ließen keine Retourkutsche und Schmonzette aus. Sie berichteten davon, wie Oma die beiden von einem Odeur von Chanel und Dior umgebenen Damen, mit "Rosenkohl vom Aigner im Sonderangebot" ausstach. So war der Abend nicht nur abwechslungs- und ereignisreich, sondern auch Spaß und Leichtigkeit pur, kaum eine Fastnachtssitzung hätte mehr Lacher in den Saal bringen können.

Pünktlich um 20 Uhr war die Wäsche fertig, getrocknet und zum Teil gebügelt, sodass Hartmann sie unter dem Jubel des Publikums abhängen und sich hinter dem Vorhang anziehen konnte.

Die Sänger eröffneten den Abend mit einem vielstimmigen "Bonsoir", ließen Volksweisen wie "Kein schöner Land" und "Die Gedanken sind frei", erklingen, und hatten von ihrem Ausflug im vergangenen Jahr irische Weisen mitgebracht. Zudem mischten sie sich für eine Premiere der besonderen Art unters Publikum: Gemeinsam machten sie vier verschiedene Kanons zu einem besonderen Klangerlebnis. Sie hatten Nachwuchs der Musikschule mitgebracht, die mit Horn, Tenorhorn und Trompete "Bruder Jakob" spielten.

Gäste als Darsteller

Theatralisch wurde es beim Auftritt der Nachwuchs-Theatergruppe der Landjugend "JunGkreativ". Sie nahmen mit der Szene "Politik für Anfänger und solche, die es werden wollen", die politische Sprache aufs Korn, und hatten damit genau den Geschmack des Publikums getroffen. Etwa wenn der interviewte Bürgermeister Steppke von der langweilige Gemeinderatssitzung als "qualitativer Fluktuation" sprach. Das heiße nichts anderes, als dass sie der "allergrößte Schwachsinn" war, erläuterte die Übersetzerin. Ein Schelm, der Parallelen zum im Publikum sitzenden Gregor Sommer (CDU) erkannte. Als fünf Gäste selbst zu Darstellern einer Gerichtsszene wurden, waren die Zuschauer schier aus dem Häuschen.

Die Volkstanzgruppe zeigt traditionelle Tänze.

Während die Volkstanzgruppe die Bühne zum Schwingen brachte, wurde es beim Publikumstanz, einem irischen Ceili, eng und chaotisch. Spaß hat's dennoch gemacht, das war gut zu erkennen. Fazit: Der Kessel Buntes hat sich jedes Mal weiter entwickelt und ist schon ganz weit oben auf dem Weg zum Erfolgskonzept. Die Tradition früherer Folklorefeste, am Ende gemeinsam das Lied: "Nehmt Abschied Brüder" zu singen, sollte unbedingt erhalten bleiben.

 

 

 

 

 

 

  • Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 03. September 2019 14:35
  • Geschrieben von Angelika Maarouf
  • 16 Mär

ROTWEIN-WANDERUNG